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Freitag, 28. November 2014

Augsburg - alles andere als eine Puppenkiste

Endlich rollt der Mob wieder durchs Land. Mit Rückenwind durch den 2:0 Derbysieg gegen Werder Bremen fährt der HSV am Samstag nach Augsburg. Doch dort wartet ein Gegner, der aktuell in einer "nie gekannten" Verfassung ist und dem HSV in der vergangenen Saison zweimal gezeigt hat, wo es lang geht. Das Auswärtsspiel in der Puppenkiste wird alles andere als einfach.

Der Sieg über Werder Bremen im Nordderby war wie eine kleine Erlösung. Im Abstiegskampf, an dem sich zur Zeit auch immer noch Borussia Dortmund beteildigt, macht ständig Druck. Einen Patzer gegen die Konkurrenz darfst du dir da nicht leisten. Der HSV hat 2:0 gewonnen, doch die Meinungen über das Spiel gehen auseinander. Die einen sagen, Hamburg hatte Werder unter Kontrolle und ließ fast nichts zu, die anderen sagen, da spielten zwei Absteiger gegeneinander und die Rothosen gewannen am Ende mit Glück. Wie auch immer. Die drei Punkte waren jedenfalls essentiell, sonst hätten wir nämlich noch beschissenere Ausgangslage für die nächsten Ligaspiele.
An diesem letzten Novemberwochenende steht ein Spiel beim FC Augsburg in Bayern an.. Und endlich entspricht die Wettervorhersage mal den Erwartungen. Für Samstag sind Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt angesagt und das ist gut, denn bei Auswärtsspielen im Winter muss es richtig schön kalt sein. Sonst macht das ganze kein Spaß. Wir sind hier schließlich nicht beim RCD Mallorca.
Der morgige Gegner hat es jedoch in sich, denn leider nimmt unser HSV die Punkte ja nicht mal eben so mit. Der FC Augsburg weißt bisher ihre beste Bundesligabilanz auf und hat in den letzten Monaten ordentlich Selbstvertrauen dazugewonnen. Zwar konnte der Tabellensechste nie mit den ganz großen der Liga mithalten, doch dieses Jahr haben sie zumindest fast jede Truppe unter sich geschlagen. Das heißt, dass die Fuggerstädter besonders gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte immer überzeugende Leistungen gebracht haben und die drei Punkte geholt haben. Das Team von Trainer Markus Weinzierl hat den kleinen Umbruch der Sommerpause anscheinend gut verkraftet, auch wenn einige Leistungsträger den Club verlassen haben.

Der HSV muss sich also auf etwas gefasst machen, denn die Statistiken besagen klar, dass die Augsburger auch morgen wieder in ihrem Element sein werden und die Hamburger weghauen. Die Mannschaft muss hinten nach wie vor sicher und kompakt stehen und vorne natürlich noch einen Taken gefährlicher werden, denn auch der FCA verfügt über eine ordentliche Defensive. Mit nur 12 Gegentoren in 12 Spielen hat die Hintermannschaft der Gastgeber für Eindruck gesorgt.
Ich denke Joe Zinnbauer weiß, dass das morgige Spiel wieder eines von diesen wird, was im Kopf entschieden wird. Der kampfbetonte Fußball wird auf jeden Fall eine rolle Spielen, der HSV muss sein Pressing konsequent umsetzten.

Personell hat sich mal wieder einiges Verändert. Stammspieler Dennis Diekmeier konnte nicht mit nach Augsburg fahren, da er noch seine fünfte Gelbe Karte absitzten muss. Neben den Dauerverletzten Rene Adler und Maxi Beister sind auch Zoltan Stieber, Ivo Ilicevic und Gojko Kacar erneut nicht im Kader. Nach der Trainingsverletzung von Jaroslav Drobny scheint sein Einsatz jedoch nicht gefährdet, laut hsv.de kann er auf jeden Fall spielen.
Für den Ausfall von Dennis Diekmeier wird wahrscheinlich Asthon Götz auflaufen, der nach wie vor einen guten Eindruck macht und in der ersten Mannschaft überzeugt.

Natürlich soll morgen nicht nur er auch überzeugend Spielen, sondern die ganze Mannschaft. Zinnbauer weiß, dass der HSV sich etwas einfallen lassen muss, damit die harmlose Offensive auch trifft. Es muss neunzig Minuten gerannt und gekämpft werden, um am Ende etwas zählbares aus Bayern zu entführen. 

NUR DER HSV


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