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Samstag, 18. Oktober 2014

Gott sei Dank, ein Heimspiel!

Die Gesellschaft Deutscher Lokführer streikt - und das betrifft auch viele Bundesliganfans an diesem Wochenende, denn ein Großteil der Anhängerschaften reißt mit Zügen an. Da ist es gut, dass der HSV ein Heimspiel hat, denn dann braucht man sich als Anhänger der Rothosen keine Gedanken um die Anreiße machen...... und die gefühlten 50 Hoffenheimer, die sich morgen auf den Weg nach Hamburg machen, können die Umstände wohl verschmerzen.

Die Mannschaft des HSV hat einen Weg eingeschlagen, und dieser soll wegen Rückschlägen nicht unterbrochen werden, denn diese könnten uns in nächster Zeit noch öfters Treffen. Nach dem überraschenden 1:0 Sieg in Dortmund sehnt man sich vor allem nach danach, endlich wieder Konstanz in die Reihen zu kriegen und das Leistungsniveau hochzuhalten. Der Gegner, die TSG 1899 Hoffenheim (5.Tabellenplatz) wird diesen Wunsch natürlich nicht gerade unterstützen, dennoch bin ich davon überzeugt, dass zu Hause gegen die Schwaben etwas drin ist. Wenn der HSV so auftritt, wie er es unter Zinnbauer häufig getan hat, also Fans und Mannschaft gemeinsam als eine Einheit für 90 Minuten und darüber hinaus, dann kann der HSV durchaus etwas erreichen.
Zwei Wochen Wochen hatte man Zeit für eine intensive Vorbereitung auf das kommende Spiel, in dem der Aufwärtstrend nicht schon wieder unterbrochen werden soll. Trotzdem erwartet Zinnbauer ein schwieriges Spiel: "Für uns gibt es keine einfachen Spiele", sagte der Coach, um auch zu betonen, dass sich der Verein immer noch im Umbruch befindet. Es muss sich eben alles wieder hart erarbeitet werden, bis zur Winterpause können noch einige Punkte geholt werden, was aber auch nur ginge, wenn der HSV eine gewisse konstante Linie fährt.

Scheinbar hat sich Zinnbauer schon bei der Konkurrenz beliebt gemacht, denn vor der Hoffenheim Partie gab es ordentlich Lob von Markus Gisdol: "Man sieht, dass Zinnbauer beim HSV etwas bewegt. Ich hätte lieber vor vier oder fünf Wochen gegen Hamburg gespielt. Die Neuzugänge sind jetzt gut integriert, die Mannschaft wirkt runder." Trotzdem muss noch einiges getan werden, die beste Möglichkeit, damit loszulegen, wäre eine nächste Überzeugende Leistung morgen gegen Hoffenheim.

Die lange Verletztenliste legt sich langsam. Gegen die Würtemberger fehlen lediglich Rene Adler und Ivo Ilicevic, der HSV kann also genau so wie vor 14 Tagen in Dortmund auftreten. Der HSV will aus vollem Schöpfen, die Grundlage dafür sollte aber immer noch eine ordentliche Defensivleistung sein.

NUR DER HSV

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