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Freitag, 24. Oktober 2014

Berlin, da war doch was?

Ein Fußballsamstag in der Hauptstadt, irgendwie immer wieder eine Reise Wert. Und viele werden sich noch an den 24. August des vergangenen Jahres erinnern, als wir in Berlin mal wieder eine dieser herrlichen Auswärtsfahrten genießen durften. Zum 50. Jährigen Bundesligajübiläum waren damals 10 000 HSV Fans in den Osten gereist und die Stimmung im Gästeblock war fantastisch. Dies darf sich gerne wiederholen, die bittere 0:1 Niederlage von damals aber nicht.

Der HSV steht vor einem sehr wichtigen Spiel. Das ist meist immer so, doch das Spiel in Berlin könnte angesichts der tabellarischen Lage ein erster kleiner Befreiungsschlag sein. Das Spiel gegen Hoffenheim hätte man gewinnen können, der HSV war sehr dicht dran am Sieg, am Ende hat jedoch die letzte Entschlossenheit gefehlt, denn meiner Meinung nach trauen sich einige Spieler im Abschluss noch zu wenig zu. Gegen die Hertha sollte man in jedem Falle öfter schießen, denn man kann nicht immer bis in den Strafraum kombinieren, besonders wenn die Hintermannschaft sicher und kompakt steht.
Zinnbauer machte unter der Woche deutlich, dass man sich auf keinen Fall ausruhen darf, denn das wäre ein Zeichen von Zufriedenheit und das wäre wiederrum ein Rückschritt. Gerade die kommenden Spiele sind wichtig, da man jetzt nicht den Anschluss verlieren darf, die Form verbessert sich Schritt für Schritt und der HSV spielte in der jüngeren Vergangenheit wieder deutlich überzeugender. Gegen einen Gegner wie Hertha BSC ist auf jeden Fall etwas drin, allerdings müssen sich die Punkte hart erarbeitet werden.
Die Hauptstädter sind sehr wackelig in die Saison gestartet und hatte bisher kaum nennenswerte Erfolge, außer vielleicht ein 1:0 Heimsieg am 5. Spieltag gegen Wolfsburg. Ansonsten punktete man nur gegen Teams, die im unterem Mittelfeld stehen, die Berliner selbst liegen momentan mit acht Punkten auf dem 13. Platz - immerhin noch vor Dortmund (14.). Trainer Jos Luhukay hat es in diesem Jahr nicht gerade leicht, in der Rückrunde der Saison 2013/14 konnte sein Team kaum noch Punkte einfahren und in der neuen Saison läuft es auch noch nicht nach Vorstellung. Man kann also eine enge Partie erwarten, denn beide Teams wollen sich steigern und kämpfen um wichtige Punkte.

In Berlin fallen Dennis Diekmeier und Petr Jiracek aus und nach wie vor fehlen auch Ivo Ilicevic, Slobodan Rajkovic Rene Adler und Maxi Beister. Die Trainingswoche war sehr gut, es gab keine weiteren Verletzung und die Mannschaft gab sich mit dem 16. Platz nicht zufrieden. Jeder kämpfte um einen Stammplatz, mal schauen, ob eventuell Überraschungen in der Startformation auftauchen. Als Ersatz für Dennis Diekmeier könnte der Nachwuchsspieler Asthon Götz spielen.

Der HSV hat es in der Hand. Wenn man an die Leistungen der letzten Spiele anknüpft, dürfte gegen die Hertha etwas drin sein.

NUR DER HSV

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