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Freitag, 29. August 2014

Volker kommt! (und Paderborn)

Da läuft einer 800 km von München nach Hamburg - und warum? Tja, liebe Leute, aus Leidenschaft. Aus Leidenschaft für den Verein und für die Stadt. Mit dem Ziel, den fußballerischen Erfolg zurück in die Hansestadt zu bringen, startete der HSV Fan Volker Keidel vor gut vier Wochen auf dem Marienplatz in München, um pünktlich zum morgigen Heimspiel gegen den SC Paderborn in Hamburg zu sein, und um natürlich das Spiel zu verfolgen. Aus der Nordkurve.

Meiner Meinung nach verdient die Tour quer durch Deutschland aus vielerleih Hinsicht hohe Anerkennung: Einerseits die Bewältigung einer sportlichen Herausforderung (jeden Tag um die 30 Kilometer), andererseits die totale Begeisterung und Leidenschaft für den HSV. Nicht zu vergessen wäre da auch noch der super geführte Block, in dem Keidel uns über hsv.de Super auf dem Laufenden hielt.
Nun ist der HSV, beziehungsweise die Mannschaft gefragt, denn Keidel ist ja schließlich für den Erfolg von München bis in seine Lieblingsstadt gelaufen. Und ich glaube, er ist nicht der einzige, der morgen einfach nur mal einen nie gefährdeten Heimsieg sehen will, in dem der HSV die Punkte Souverän mitnimmt.

Der SC Paderborn - von vielen, die Tasmania Berlin vergessen haben, als krassesten Außenseiter der Bundesligageschichte bezeichnet, legte zum Start ein 2:2 gegen Mainz 05 hin. Man hätte das Spiel auch durchaus gewinnen können, waäre da nicht der blöde Elfmeter in der Nachspielzeit gewesen.....aber naja. Dennoch hat die Mannschaft eindrucksvoll bewiesen, dass sie im Oberhaus des Deutschen Fußballs  zumindest mithalten können, was aus SCP Sicht hoffentlich nicht mit Aufstiegseuphorie an Spieltag 1 zu verwechselt wurde. Denn fraglich ist, ob die Mannschaft von Andre Breitenreiter über die gesamte Saison solche Leistungen wie gegen den FSV (die natürlich auch noch zu steigern wären) bringen können? Und reicht die größe des Kaders, um Ausfälle Leistungsgerecht zu kompensieren?
Das alles sind fragen, die der Aufsteiger jetzt noch nicht beantworten kann, denn zunächst soll abgewartet werden, wie der Saisonstart verläuft.

Und genau da muss morgen angesetzt werden, und zwar beim HSV. Denn um das Spiel zu gewinnen, darf die Mannschaft die Gäste aus Westfalen gar nicht erst zum Zuge kommen lassen, das heißt, sie dürfen sie nicht kommen lassen und ihnen keine Sicherheit im Spielaufbau anbieten. Frühes draufgehen und gute Zweikampfführung sind sicherlich nicht die einzigsten Mittel, um den Provinzklub zu bezwingen. Man darf bei den Gästen erst gar keine Euphorie aufkommen lassen, geschweige denn Hoffnung, aus der Hansestadt etwas mitzunehmen.

Mit dem brasilianischen Innenverteidiger Cleber konnte Beiersdorfer unter der Woche noch eine echte Verstärkung verpflichten, um die Abwehr noch mehr zu stabilisieren. Aus meiner Sicht hatte sie sich in Köln schon verbessert präsentiert, allerdings gibt es auch noch einiges zu tun. Der Abgang von Jacques Zoua im Sturm dürfte für Mirko Slomka keine Probleme darstellen, er war sowieso nur noch Ergänzungsspieler.
Die Aufstellung wird sich vielleicht auf einigen Positionen ändern, besonders fraglich ist, ob Neuzugang Ostzrolek von Anfang an auf der linken Verteidigerposition spielen wird oder zunächst draußen spielen wird. Gut möglich wäre auch, dass Nicolai Müller anstelle von Ivo Ilicevic im linken Mittelfeld spielen wird. Eine offizielle Aufstellung gibt es im vorraus leider nicht.

Tja, morgen muss der HSV einfach mal den Dreier holen. Punkt.

NUR DER HSV

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