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Sonntag, 10. August 2014

U23 auf Kurs

Der Traumstart wurde verwirklicht: Mit dem 2:0 in Oldenburg gelang unserer U23 der dritte Sieg im dritten Spiel und somit konnte bisher die maximale Ausbeute an Punkten geholt werden. In einem mäßigen Regionalligaspiel stand der HSV relativ kompakt, ließ fast nichts zu und setzte vorne immer wieder gefährliche Nadelstiche.

Das altehrwürdige Marschwegstadion in Oldenburg - fast jedes Jahr tritt unsere Zweite dort an, denn der traditionsreiche VfB Oldenburg spielt seit einer gefühlten Ewigkeit in der Regionalliga Nord, was ich eigentlich sehr bedauerlich finde, denn der Verein gehört zumindest in die 3. Liga.
2164 Zuschauer (für die 4. Liga eine gute Kulisse) sahen einen turbulenten und nervösen Beginn mit vielen Fehlpässen. Nach fünf Minuten gab es ein Missverständnis zwischen zwei Oldenburger Verteidigern, dass von Ronny Marcos gnadenlos ausgenutzt wurde: Er stibitzt sich den Ball und lässt VfB Keeper Zohrabian keine Chance - 1:0 Hamburg.
Foto: Matthias Knust
Joe Zinnbauer hat die Jungs anscheinend super eingestellt, denn in der ersten Halbzeit passierte außer dem Tor fast gar nichts, dafür lies der HSV kaum etwas zu und wenn es einmal gefährlich wurde, klärte die Innenverteidigung. Hinzu kam, dass Oldenburg immer unsicherer wurde und dem HSV das 2:0 wie auf dem Tablett servierte, allerdings lies Derflinger die Möglichkeit liegen (17.).
Mehr gab es von Halbzeit eins aber auch nicht zu berichten, dass Spiel plätscherte vor sich hin, die Zweite spielte das Ding aber clever.

Nach der Halbzeit wirkte Oldenburg etwas frischer und störten den HSV früher im Spielaufbau. Nach vorne hin klappte bei beiden Teams zunächst wenig, bis zur 60. Minute - Freistoß VfB, Brunst kann jedoch entschärfen. Zinnbauer brachte Nils Brüning für den heute eher unauffälligen Christian Derflinger. Nur wenige Sekunden nach der Einwechslung war der HSV mal wieder im Angriff und dies sofort mit Wirkung: Nach einer Klasse Vorarbeit haute Ahmed Arslan den Ball zum 2:0 ins Netz.
Jetzt wollte die U23 wieder mehr, kurzzeitig wird Oldenburg richtig unter Druck gesetzt und erzielt fast ein Eigentor, es blieb aber beim 2:0. In der Schlussphase passierte nicht wirklich viel, Oldenburg startete auch keine Schlussoffensive mehr, sodass das Konzept des HSV voll aufgegangen ist und man sehrwohl von einem Traumstart in die neue Regionalligasaison sprechen darf.

Am nächsten Samstag empfängt die Zweite mit dem ETSV Weiche Flensburg den Tabellensiebten. Klar ist, dass es dort wieder deutlich schwerer und anspruchsvoller wird, denn Oldenburg hat heute nicht wirklich viel vom ligatypischen Kampf geboten.
Die Bundesligamannschaft verlebte heute einen übungsfreien Tag, morgen muss es aber auch dringend wieder losgehen, denn wenn man am Montag im Pokal in Cottbus bestehen will, darf nicht so eine Leistung wie im Test gegen Lazio am Freitag gezeigt werden.

NUR DER HSV





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